Wednesday , March 3 2021
Home / Makroskop / Was Zentralbanken von einer Supermarktkette lernen können

Was Zentralbanken von einer Supermarktkette lernen können

Summary:
Die niederländische Supermarktkette Albert Heijn schafft, wie viele andere Unternehmen auch, ihr eigenes Geld. Diese »FinTech«-Verdrängung von Zentralbankgeld bedroht die geldpolitische Kontrolle.Digitales Sparen mit der beliebten DNB-App erhöht den Komfort für die Bürger. Keine Aufbewahrung von Münzen und Scheinen mehr. Sehen Sie sofort, wie viel Geld Sie haben und greifen Sie immer auf Ihr DNB-Konto zu. Das könnte der Text einer öffentlichen Kampagne der Niederländische Bank AG, unserer Zentralbank sein, die am 1. Januar 2022 beginnt. Ich leihe mir die Worte von einem großen Tier. Die niederländische Supermarktkette Albert Heijn stellte ihr Sparsystem mit Papiermarken im August 2019 auf digital um. Seit dem 1. Januar dieses Jahres gibt es nur noch die digitale Variante. Sie fördert die

Topics:
MAKROSKOP RSS feed considers the following as important:

This could be interesting, too:

Lars Pålsson Syll writes Voyage en Amérique

Lars Pålsson Syll writes The absurd usage of words in economics

run75441 writes From My Wandering Internet Reads

run75441 writes Canceling Outstanding Student Loans in Default

Die niederländische Supermarktkette Albert Heijn schafft, wie viele andere Unternehmen auch, ihr eigenes Geld. Diese »FinTech«-Verdrängung von Zentralbankgeld bedroht die geldpolitische Kontrolle.

Digitales Sparen mit der beliebten DNB-App erhöht den Komfort für die Bürger. Keine Aufbewahrung von Münzen und Scheinen mehr. Sehen Sie sofort, wie viel Geld Sie haben und greifen Sie immer auf Ihr DNB-Konto zu. Das könnte der Text einer öffentlichen Kampagne der Niederländische Bank AG, unserer Zentralbank sein, die am 1. Januar 2022 beginnt. Ich leihe mir die Worte von einem großen Tier. Die niederländische Supermarktkette Albert Heijn stellte ihr Sparsystem mit Papiermarken im August 2019 auf digital um. Seit dem 1. Januar dieses Jahres gibt es nur noch die digitale Variante. Sie fördert die Kundenbindung und die Registrierung des Kaufverhaltens und damit eine effektivere Steuerung. Der Informationsnachteil des Kunden gegenüber dem Multinationalen hat sich wieder leicht vergrößert. Das System ist sehr beliebt.

Es zeigt, wie sich die Macht durch die monetäre Entwicklung verschiebt. Denn genau das ist es, in bescheidenem Umfang. Kunden zahlen, um digitale Stempel zu erhalten, die auf ihren Kundenkarten als Ersparnis erscheinen. Tatsächlich wird EZB-Geld (das heißt, echtes Geld) gegen das Geld von Albert Heijn (AH-Geld) getauscht. Sie können dieses Geld in echtes Geld zurücktauschen, indem Sie es sich auszahlen lassen, oder Sie können es - und das ist natürlich die Absicht - für die täglichen Einkäufe ausgeben. Das war mit den Papierstempeln, die in Hefte eingeklebt waren, nicht zu machen.

[...]

Nichts schreibt sich von allein!

Kostenloser Artikel

MAKROSKOP analysiert wirtschaftspolitische Themen aus einer postkeynesianischen Perspektive und ist damit in Deutschland einzigartig. MAKROSKOP steht für das große Ganze. Wir haben einen Blick auf Geld, Wirtschaft und Politik, den Sie so woanders nicht finden.

Dabei leben wir von unseren Autoren, ihren Recherchen, ihrem Wissen und ihrem Enthusiasmus. Gemeinsam scheren wir aus den schmaler werdenden Leitplanken des Denkens aus.

Wir verlassen die journalistische Filterblase, in der sich viele eingerichtet haben. Wir öffnen Fenster und bringen frische Luft in die engen und verstaubten Debattenräume.

Brauchen Sie auch frische Luft? Dann folgen Sie einfach dem Button. Alle Abonnements beginnen unverbindlich und sofort kündbar mit einer zweiwöchigen Testphase.

ABONNIEREN SIE MAKROSKOP

Schon Abonnent? Dann hier einloggen!

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *