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Diversity statt Dirigismus

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Zur Realisierung von Großprojekten ist der Staat kaum mehr in Lage. Das liegt nicht nur an ausgedünnten Planungsämtern und privatisierter Infrastruktur, sondern auch an einer Gesellschaft, die kaum noch demokratisch zu steuern ist. Der Weg zur Knechtschaft scheint in Deutschland kurz zu sein: Die Staatsgläubigkeit der Bundesbürger ist geradezu infantil. Der paternalistische Staat selbst zeichnet sich durch „Übergriffigkeit“ und „Hyperaktivität“ aus. Mit einer „rekordverdächtigen Staatsquote“ von 51,6 Prozent stehen wir, ganz nach dem Diktum Helmut Kohls, schon mit einem Bein im Sozialismus. So zumindest die Überzeugung von Welt-Chefredakteur Ulf Poschardt, der zu einem Rundumschlag auf einen in seinen Augen üppigen Sozialstaat, Corona-Hilfspakete, dubiose Staatsfinanzierung, „aufgeblähte

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Zur Realisierung von Großprojekten ist der Staat kaum mehr in Lage. Das liegt nicht nur an ausgedünnten Planungsämtern und privatisierter Infrastruktur, sondern auch an einer Gesellschaft, die kaum noch demokratisch zu steuern ist.

Der Weg zur Knechtschaft scheint in Deutschland kurz zu sein: Die Staatsgläubigkeit der Bundesbürger ist geradezu infantil. Der paternalistische Staat selbst zeichnet sich durch „Übergriffigkeit“ und „Hyperaktivität“ aus. Mit einer „rekordverdächtigen Staatsquote“ von 51,6 Prozent stehen wir, ganz nach dem Diktum Helmut Kohls, schon mit einem Bein im Sozialismus.

So zumindest die Überzeugung von Welt-Chefredakteur Ulf Poschardt, der zu einem Rundumschlag auf einen in seinen Augen üppigen Sozialstaat, Corona-Hilfspakete, dubiose Staatsfinanzierung, „aufgeblähte Ministerien“ und ausufernde Umverteilungsfantasien ausholt, die das hart erarbeitete Geld der Leistungsträger im Visier haben. Selbst die Grünen, so Poschardt, verbänden „ihre säkularreligiöse Moralarbeit mit einer Übertragung von Allmachtsfantasien auf den Staat“. Für ihn ist klar: „In Sachen Staat geht es nur in eine Richtung: mehr.“

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