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Das Ende der Erzählung vom Segen der Globalisierung

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Die Zweifel am Segen der Globalisierung wachsen. Ihre Krisen lassen sogar das bildungsbürgerlich-kosmopolitische Milieu zweifeln, das eigentlich der Globalisierung positiv gegenüberstand. Eine Chronik.Kritik an der Globalisierung wurde schon seit langen von prinzipiellen Gegnern wie Attac aus dem linken Spektrum geäußert, die sie mit der Ausbreitung des Kapitalismus gleichsetzen. Später hinzu kam die Kritik aus dem populistischen Milieu der Globalisierungsverlierer, die sich an Migration und »kultureller Überfremdung« entzündete. Neu ist, dass die Kritik sich auch im kosmopolitischen Milieu in der Mitte der Gesellschaft regt, eigentlich zu den Globalisierungsgewinnern gehörend, die Klimawandel und Umweltbelastung auf die Globalisierung zurückführen.Angesichts dieser diskursiven Gemengelage

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Die Zweifel am Segen der Globalisierung wachsen. Ihre Krisen lassen sogar das bildungsbürgerlich-kosmopolitische Milieu zweifeln, das eigentlich der Globalisierung positiv gegenüberstand. Eine Chronik.

Kritik an der Globalisierung wurde schon seit langen von prinzipiellen Gegnern wie Attac aus dem linken Spektrum geäußert, die sie mit der Ausbreitung des Kapitalismus gleichsetzen. Später hinzu kam die Kritik aus dem populistischen Milieu der Globalisierungsverlierer, die sich an Migration und »kultureller Überfremdung« entzündete. Neu ist, dass die Kritik sich auch im kosmopolitischen Milieu in der Mitte der Gesellschaft regt, eigentlich zu den Globalisierungsgewinnern gehörend, die Klimawandel und Umweltbelastung auf die Globalisierung zurückführen.

Angesichts dieser diskursiven Gemengelage ist es angebracht zu klären, was Globalisierung überhaupt ist und welche Bedingungen erfüllt sein müssen, damit Globalisierung stattfinden kann. Sie ist nämlich kein aktueller Zustand, gar ein Begriff zur Kennzeichnung einer Epoche, sondern ein Prozess. Diskutabel ist nur, wann dieser eingesetzt und was ihn ausgelöst hat.

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