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Warum Boris gescheitert ist

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Boris Johnson scheiterte nicht nur an seinen Skandalen. Sein Rückzug aus dem politischen Kulturkampf war der eigentliche tragische Fehler. Denn damit wurde Johnson zu einem Mann ohne Projekt. Als Boris Johnson am 7. Juli seinen Rücktritt ankündigte, konnte man die Armee der zynischen Eurokraten kichern hören. Eine Reaktion, die vom französischen Finanzminister Bruno Le Maire auf den Punkt gebracht wurde: er werde Johnson "persönlich nicht vermissen" und "Populismus und Brexit“ seien eben „keine gute Mischung". Die Remainers, die das britische Establishment dominieren, haben die Reaktion ihrer europäischen Kollegen aufgegriffen. Schließlich handelt es sich nicht nur um den Rücktritt eines Premierministers, den sie nicht mögen. Für sie ist es ein schwerer Schlag gegen eine populistische

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Boris Johnson scheiterte nicht nur an seinen Skandalen. Sein Rückzug aus dem politischen Kulturkampf war der eigentliche tragische Fehler. Denn damit wurde Johnson zu einem Mann ohne Projekt.

Als Boris Johnson am 7. Juli seinen Rücktritt ankündigte, konnte man die Armee der zynischen Eurokraten kichern hören. Eine Reaktion, die vom französischen Finanzminister Bruno Le Maire auf den Punkt gebracht wurde: er werde Johnson "persönlich nicht vermissen" und "Populismus und Brexit“ seien eben „keine gute Mischung".

Die Remainers, die das britische Establishment dominieren, haben die Reaktion ihrer europäischen Kollegen aufgegriffen. Schließlich handelt es sich nicht nur um den Rücktritt eines Premierministers, den sie nicht mögen. Für sie ist es ein schwerer Schlag gegen eine populistische Bewegung, die es gewagt hat, sich ihrer Autorität zu widersetzen, und die sie einige Jahre lang zu einem demütigenden Rückzug gezwungen hat.

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